Mobilität und Verkehrsberuhigung: GWV erfüllt Wünsche seiner Mitglieder

Moderne Formen der Mobilität sind für den Gemeinnützigen Wohnungsverein zu Bochum eG nicht erst ein Thema, seit in einigen Quartieren das Carsharing eingeführt wurde. Im Quartier Christstraße / Hugo-Schultz-Straße reagiert die Wohnungsgenossenschaft jetzt mit verschiedenen Maßnahmen auf vielfach geäußerte Wünsche ihrer dortigen Mitglieder.

Unweit der dortigen Carsharing-Station wird der dem GWV gehörende Verbindungsweg zwischen Christstraße und Hugo-Schultz-Straße für den Durchgangsverkehr gesperrt: “Lastkraftwagen, Pkw und Motorräder nutzten unseren Verbindungsweg zwischen Christstraße und Hugo-Schultz-Straße als Abkürzung – sehr zum Leidwesen der dortigen Anwohner unserer Genossenschaft. Sie klagten über einen gewissen Lärm und teilweise brisante Verkehrssituationen”, begründen die GWV-Vorstände Christian Knibbe und Micha Heimbucher die Aktion des Gemeinnützigen Wohnungsvereins.
“Gerade Eltern finden die Sperrung wegen der spielenden Kinder gut”, betont der GWV-Vorstand, der sich auch darüber freut, dass sich die Carsharing-Station mit Stromladepunkt für Elektro-Pkw in der Nähe gut entwickelt: “Sie wird schon gut genutzt und wir haben den Eindruck, dass es durch die beiden Carsharing-Autos keineswegs zu einer nennenswerten Zunahme der Verkehrsbewegungen gekommen ist.”

Im Zusammenhang mit der Sperrung des GWV-Weges wurde hinter den Garagen ein Fahrradunterstand für bis zu 16 Fahrräder errichtet, für den es laut GWV ebenfalls gute Gründe gibt: “Wir wollen ja auch die Mobilität mit dem Fahrrad oder dem E-Bike fördern, doch gerade die Elektro-Räder sind nicht gerade leicht und zu schwer, um sie immer in den Keller und wieder herauf zu bringen. Mit unserem Unterstand hoffen wird, dass die Zweirad-Nutzung für unsere Mitglieder leichter wird.”

Die Verkehrsberuhigung und gleichzeitig Verbesserung der Mobilität im Quartier wurde am Nikolaustag von der Genossenschaft mit Gegrilltem, Glühwein und Kinderpunsch für die Nachbarn gefeiert. Der Nikolaus war auch begeistert von den Neuerungen und tauschte seinen Schlitten gegen ein Elektroauto vom GWV-Partner stadtmobil ein, mit dem er zum Nachbarschaftsfest vorfuhr.

Im Frühjahr wird Bochums größte Wohnungsgenossenschaft ihren Mitgliedern im Quartier einen weiteren Wunsch erfüllen: Dann wird ein Spielplatz mit Klettergerüsten und Sandkasten gebaut, damit auch die Kleinen durch Bewegung mobil bleiben.

WIR WOHNEN NICHT, UM ZU WOHNEN,
SONDERN WIR WOHNEN, UM ZU LEBEN.
- Paul Johannes Tillich -