Politiker zu Besuch: “Modernes Wohnen zu angemessenen Preisen”

Die SPD-Politiker Dr. Karsten Rudolph und  Dr. Bastian Hartmann besuchten den Gemeinnützigen Wohnungsverein zu Bochum eG (GWV) und informierten sich bei einem Ortstermin in der Friedrich-Harkort-Straße über das Leben in einer Genossenschaft.

Beispiel für modernes Wohnen zu angemessenen  Preisen

Prof. Dr. Karsten Rudolph, Landtagsabgeordneter für den Bochumer Süden, Südwesten, Ehrenfeld und Eppendorf, macht sich zurzeit ein Bild über aktuelle Wohnungsprojekte in seinem Wahlkreis. Eines davon ist im Jahr 2017 vom Gemeinnützigen Wohnungsverein zu Bochum (GWV) in der Friedrich-Harkort-Straße im Stadtteil Wiemelhausen fertig gestellt worden.

Erworben hatte der GWV das Grundstück von der Evangelischen Kirchengemeinde. Dort, wo früher das Paul-Gerhardt-Haus gestanden hat, befindet sich jetzt ein Neubau mit 44 freifinanzierten Wohnungen von 66 bis 97 Quadratmetern Größe. „Genossenschaftliches Wohnen und Bauen hat sehr viele Vorteile, besonders für Familien“, erklärte der SPD-Politiker. „Umso wichtiger ist es, hier für Rückenwind zu sorgen und solche genossenschaftlichen Projekte zu unterstützen“, ergänzte er und lobte die moderne Bauweise. „Durch den Einsatz von Wärmepumpen und einer dem technischen Stand entsprechenden Dämmung sind die Häuser energieeffizient“, erklärte GWV-Techniker Uwe Poschmann. Durch zwei Aufzüge können die Wohnungen stufenfrei erreicht werden und verfügen über Balkone. Im Erdgeschoss befinden sich für die Mieter zusätzlich eigene kleine Gärten.

Tradition und wirtschaftliches Gedankengut

Mit von der Partie bei dem Ortstermin war auch SPD-Ratskandidat Dr. Bastian Hartmann. Gerade als junger Familienvater könne er sich sehr gut in die Situation der Wohnungssuchenden hineinversetzen. Beide Politiker nutzten die Gelegenheit und informierten sich näher über die Werte und Prinzipien einer Wohnungsgenossenschaft. „Genossenschaftliche Tradition und marktwirtschaftliche Prinzipien – beides muss man miteinander vereinbaren können“, sagte Micha Heimbucher vom GWV. Ein aufmerksamer Umgang miteinander, eine aktive Nachbarschaft und kontinuierliche Investitionen in den Wohnungsbestand seien der Schlüssel zum Erfolg für eine moderne Genossenschaft. „Dafür sprechen natürlich auch vertretbare Mieten, mit deren Erträgen wir arbeiten können. Besonders, was die Schaffung von neuem Wohnraum betrifft, aber auch zum Erhalt des Bestandes“, ergänzte Micha Heimbucher. Dies sah der SPD-Parlamentarier genauso und bekräftigte die Aufgabe der Politik, Wohnungsgenossenschaften bei der Suche nach adäquaten Grundstücken zu unterstützen.

Änderung des Nutzungsverhaltens

Beim Rundgang durch das Gebäude und der Besichtigung einer frisch vermieteten Wohnung lobte Dr. Karsten Rudolph den zeitgemäßen Grundriss, der auf aktuelle Bedürfnisse und Änderungen des Nutzungsverhaltens der Mieter eingeht: „Große Bäder oder offene Wohnküchen und ein schönes Umfeld: das ist es, was man sich heutzutage wünscht.“ Umso besser, wenn sich solche Wünsche mit der Mitgliedschaft in einer Genossenschaft umsetzen ließen.

„Mitglied wird man durch die Zeichnung von derzeit zwei Anteilen zu je 400 Euro. Voraussetzung zu einer neuen Mitgliedschaft ist derzeit die Anmietung einer Wohnung“, erläuterte GWV-Vermieterin Romina Merder abschließend.

 

Bilder: Die SPD-Politiker Dr. Bastian Hartmann und Dr. Karsten Rudolph ließen sich bei einem Ortstermin in der Friedrich-Harkort-Straße über das Leben in einer Genossenschaft aufklären. (Fotos: Henning Hagemann)

WIR WOHNEN NICHT, UM ZU WOHNEN,
SONDERN WIR WOHNEN, UM ZU LEBEN.
- Paul Johannes Tillich -