Weitere Dienstleistungen

Treppenhausreinigung

Ihr Treppenhaus ist die Visitenkarte Ihres Hauses. Doch, obwohl es die Pflicht der Mieter ist, das Treppenhaus regelmäßig zu reinigen, ist es für viele Mitglieder ein schwieriges Unterfangen. Für ältere oder kranke Menschen stellt die Reinigungspflicht oftmals eine unmögliche Aufgabe dar.

Aber auch für berufstätige Mieter ist die Treppenhausreinigung eine lästige Pflicht, die zu den vielen zeitlichen Anforderungen noch hinzukommt.

Deshalb bietet der GWV die Treppenhausreinigung in Zusammenarbeit mit zuverlässigen Dienstleistern an und rechnet sie zu einem angemessenen Entgelt über die Betriebskosten ab.

Und so geht’s: Drucken Sie das hier hinterlegte Zustimmungsdokument aus und bitten Sie Ihre Nachbarn um Unterschrift. Wenn sich alle Parteien im Haus einig sind, lassen Sie uns die von allen unterschriebene Zustimmung bitte zukommen, wir kümmern uns um die Beauftragung des Dienstleisters. Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass auch nach Übersendung des Zustimmungsdokumentes nicht immer umgehend eine Beauftragung erfolgen kann. Üblicherweise werden mehrere Objekte von uns gesammelt beauftragt, um für Sie attraktive Preise zu verhandeln. Dieses kann teilweise etwas Zeit in Anspruch nehmen.

 


Radeln ohne Alter

Vor allem seinen älteren Mitgliedern bietet der Gemeinnützige Wohnungsverein zu Bochum eG (GWV) schon seit einiger Zeit die Teilnahme am Projekt „Radeln ohne Alter“ an. „Durch Corona konnten die Touren durch Bochum mit einer Fahrrad-Rikscha nicht durchgeführt werden, aber jetzt hat unser Kooperationspartner, der Verein Ehrenfelder Miteinander e.V., die Erlaubnis zu den Fahrten erhalten“, freuen sich die GWV-Vorstände Christian Knibbe und Micha Heimbucher. „Dabei werden selbstverständlich die entsprechenden Hygieneauflagen beachtet“, betont, Barbara Jessel, die Vorsitzende des Vereins.

„Radeln ohne Alter“ heißt das Projekt des Ehrenfelder Miteinander. Bislang waren die Fahrten mit einer Elektro-Rikscha ein geschlossenes Angebot für Seniorenheime und das Hospiz in Bochum. Doch durch die Kooperation mit dem GWV wird das Angebot für deren Mitglieder geöffnet. Die Wohnungsgenossenschaft will damit vor allem ihre älteren Mitglieder ansprechen, aber auch jene Damen und Herren, die aus gesundheitlichen Gründen in ihrer Mobilität eingeschränkt sind. Außerdem möchte man die Generationen durch Freizeitaktivitäten wieder näher zusammenbringen: So kann das Angebot auch von Familien in Anspruch genommen werden, die z.B. ihre Großeltern mit auf eine Radtour nehmen möchten. In diesem Fall würde der Verein den jeweiligen Senior in der Rikscha während der Radtour kutschieren.

“Radeln ohne Alter wird weltweit mittlerweile an 1.200 Standorten angeboten”, erklärt Gabriele Gaul, stellvertretende Vorsitzende des Ehrenfelder Miteinander e.V.

Dem Ehrenfelder Verein ist die aus Dänemark stammende Idee dahinter wichtig, wo vor acht Jahren die ersten Rikscha-Touren begannen: „Es geht um weit mehr als „nur“ eine Fahrt von A nach B. Es geht um das soziale Miteinander. Die Pilotinnen und Piloten sollen mit ihren Passagieren ins Gespräch kommen und die älteren Herrschaften auch mal wieder in Gegenden fahren, die sie vielleicht schon lange nicht mehr gesehen haben“, beschreiben Barbara Jessel und Gabriele Gaul den Ablauf.

Koordiniert wird das Projekt in Bochum durch den Verein Ehrenfelder Miteinander e.V.

Seitens GWV ist man begeistert von dem Projekt: „Ein sehr spannendes Thema und ein toller Mobilitäts-Service. Da haben wir sofort an unsere Mitglieder gedacht und eine Kooperation angeregt“, berichten die GWV-Vorstände. “Denn hier geht es um die Teilhabe älterer Menschen!”

Die Rikscha stammt von einem dänischen Hersteller und besticht durch die praktische Bauweise: Die Sitzfläche bietet Platz für zwei Personen. Eine Hartplastikplatte, die während der Fahrt als Boden dient, kann vor dem Radel-Start herausgenommen werden, was den Einstieg erleichtert. Der Sitz lässt sich hochklappen, darunter ist Platz für eine warme Decke oder ähnliches. Bei schlechtem Wetter lässt sich ein schützendes Dach aufklappen. Das Fahrrad selbst hat einen Elektromotor. Das erlaubt auch Piloten und Pilotinnen, wie die Fahrer genannt werden, mit weniger Kraft die Rikscha zu bewegen.

Der Verein Ehrenfelder Miteinander sucht weitere Menschen, die ehrenamtlich die Fahrten übernehmen würden. Man ist nicht auf spezielle Zeiten festgelegt, sondern kann flexibel seine Verfügbarkeiten anbieten. Wer sich dafür interessiert, meldet sich bei Gabriele Gaul per E-Mail: gabriele.gaul@ehrenfeldermiteinander.de.

Dieses Angebot steht nur GWV-Mitgliedern zur Verfügung. Interessenten melden sich unter 0234.60 93 81 75.

Bild: Endlich kann’s losgehen mit den Bochumer Rikscha-Touren. Darüber freuen sich (v.l.) die GWV-Vorstände Christian Knibbe und Micha Heimbucher sowie vom Verein Ehrenfelder Miteinander v.l. Dagmar Bartsch (Schatzmeisterin), Jens Matheuszik (Beisitzer), Gabriele Gaul (2. Vorsitzende), Barbara Jessel (Vorsitzende)


Winterdienst

Grundsätzlich obliegen die Winterdienstpflichten, die sich aus der Satzung der Stadt Bochum ergeben, laut Dauernutzungsvertrag den Mietern des GWV.

Durch die Beauftragung zuverlässiger Firmen mit der Wahrnehmung der Winterdienst-Pflichten, die sich aus der Satzung der Stadt Bochum und dem Nutzungsvertrag für die Wohnungen ergeben, hat der GWV seine Mieterinnen und Mieter von dieser anstrengenden Aufgabe entlastet.


Getränkeservice

Im Rahmen seiner Service-Kampagne bietet der Gemeinnützige Wohnungsverein zu Bochum (GWV), mit rund 3.000 Wohnungen größte Wohnungsbaugenossenschaft in Bochum, seinen Mitgliedern ganz neu einen Getränke-Lieferservice an. Unter dem Motto „Mehr als gewohnt“ wird den Haushalten der Genossenschaft in Kooperation mit der Getränkefachgroßhandlung Johannes Jacobi GmbH, welches wie der GWV ein Bochumer Traditionsunternehmen ist, das lästige, zeitaufwändige und nicht nur für ältere Menschen recht beschwerliche Kistenschleppen abgenommen. Dabei gibt es für die GWV-Mitglieder exklusiv verhandelte Lieferkonditionen und einen einmaligen Erstkundenbonus.

„Getränke braucht jeder und für die Beschaffung ist meist ein Auto notwendig. In Zeiten der Parkplatznot vor der eigenen Tür, des demografischen Wandels und besonders aktuell in der Corona-Situation gewinnt das Thema Lieferdienst gerade bei der Getränkebeschaffung zunehmend an Bedeutung“, erläutern Christian Knibbe und Micha Heimbucher vom Vorstand der Genossenschaft die Idee hinter dem neuen Service-Angebot.

„Wir legen sehr viel Wert auf den persönlichen Kontakt und den Aufbau eines Vertrauensverhältnisses zwischen unseren GWV-Mitgliedern und den Lieferteams“, betonen GWV-Vorstand Christian Knibbe und Jacobi-Seniorchef Peter Jacobi. So kann man die Getränkekästen unter der Service-Nummer 0234 – 38 75 19 im Familienunternehmen Jacobi direkt telefonisch bestellen. Die Zweier-Teams auf den Lieferfahrzeugen sind möglichst immer die gleichen, so dass die Kundinnen und Kunden, zu denen die Getränke geliefert werden, immer mit denselben Mitarbeitern zu tun haben und wissen wer kommt. „Die Kooperation für diese Dienstleistung haben wir schon vor Corona geschlossen, nun ändert sich der Ablauf des eigentlich sehr auf persönlichen Kontakt ausgelegten Service“, beschreiben die GWV-Vorstände die Anlieferung. Denn die Getränke werden normalerweise bis dorthin gebracht, wohin es der Kunde wünscht, z.B. bis in die Küche. Derzeit liefere man meist nur bis vor die Wohnungstür ohne direkten Kundenkontakt. Geliefert wird in ganz Bochum und das Leergut wird auf Wunsch ebenfalls mitgenommen.

Seit über acht Jahrzehnten betreibt Jacobi einen Lieferservice: „Daher wissen wir auch, dass vielen Kunden die Möglichkeit zur Barzahlung nach wie vor wichtig ist, deshalb bieten wir sie neben der Kartenzahlung selbstverständlich auch an. Das unterscheidet uns auch von manch anderen Anbietern am Markt. Wegen Corona läuft derzeit aber alles etwas anders. Wir vertrauen unseren Kunden und bieten auch Zahlung per Rechnung an, das klappt sehr gut und es muss damit kein Kontakt zwischen Zusteller und Kunde erfolgen“, betont Peter Jacobi.

Der GWV-Vorstand möchte mit dem neuen Service nicht nur das Leben seiner Mitglieder etwas vereinfachen und sie in der derzeitigen Ausnahmesituation unterstützen, beim GWV sieht man darin auch die Möglichkeit, die traditionell gute Nachbarschaft in Bochums größter Wohnungsgenossenschaft weiter zu stärken. Denn es gibt einen GWV-Nachbarschaftsbonus: die ohnehin schon geringen Liefergebühren reduzieren sich deutlich bei Sammelbestellungen von Nachbarn eines Hauses. Übernimmt also ein GWV-Mitglied für die Nachbarn die Getränkebestellung bei Jacobi und streckt das Geld vor (bzw. erhält stellvertretend die Sammelrechnung), spart die Hausgemeinschaft Geld. Beliefert wird dann natürlich nicht der Sammelbesteller mit allen Kästen, sondern jedem Mieter im Haus werden die von ihm bestellten Getränke gebracht.

„Der Service wurde schon nach kurzer Zeit sehr gut angenommen. Das zeigt uns den Bedarf und es freut uns, dass wir das richtige Angebot für unsere Mitglieder bereitstellen“, sind sich die Kooperationspartner einig.

Die Preise pro Kasten entsprechen den aktuellen Verkaufs- und Angebotspreisen im Getränke Jacobi-Abholmarkt.

Bestellung

Johannes Jacobi GmbH

Auf der Heide 10
44803 Bochum
Telefon: 0234 - 38 75 19

Ihr Ansprechpartner

Fragen zum GWV-Service (aber keine Getränkebestellung)

Aleksandar Veselinovic

Telefon: 0234 9 35 61 - 41
Fax: 0234 9 35 61 - 50
E-Mail: veselinovic@gwv-bochum.de

Badumbau

Mit der Möglichkeit des Badumbaus reagiert der GWV auf die demografische Entwicklung. Auch der barrierearme Umbau des Badezimmers hilft dabei, möglichst lange und möglichst selbstbestimmt in der eigenen Wohnung leben zu können. Unter der Voraussetzung einer Pflegestufe gibt es für den Umbau auch Zuschüsse von der Pflegekasse.

Bitte sprechen Sie Ihren GWV unbedingt vorab an, denn wir müssen bei etwaigen Umbaumaßnahmen unsere Zustimmung erteilen. Unter Umständen ist ein Badumbau auch aus technischen Gründen nicht möglich, daher ist eine Prüfung durch den GWV-Techniker unumgänglich.

Alle Informationen zum Badumbau erhalten Sie von

 


Carsharing

Die Parkplatznot in manchen Quartieren führt zu einer zugleich ungewöhnlichen wie modernen Lösung, die der GWV in Kooperation mit der „Stadtmobil-Gruppe“ anbietet. Zunächst in der Haderslebener Straße  in der Innenstadt und in der Christstraße in Ehrenfeld werden Autos stationiert, die sich die Nachbarn nach dem Carsharing-Prinzip teilen können. Ein Carsharing-Fahrzeug ersetzt laut Studien je nach Standort in der Regel einige private PKW, so dass ein solches Projekt mittelfristig den Parkdruck etwas reduziert.

Weitere Standorte sind, je nach Projektverlauf im GWV-Bestand, mit „stadtmobil“ in Planung.

Ihr Ansprechpartner

Jakob Schotte

Telefon: 0234 9 35 61 - 20
Fax: 0234 9 35 61 - 50
E-Mail: schotte@gwv-bochum.de

Verleih von Festequipment

Der Gemeinnützige Wohnungsverein zu Bochum unterstützt Nachbarn, die ein Fest organisieren möchten. So können sich die Mieter Bierzeltgarnituren, Stehtische und einen Holzkohlegrill kostenlos ausleihen.

Ihre Anfrage stellen Sie bitte an Ihren jeweiligen Mitarbeiter des kaufmännischen Services (siehe Aushang-Kasten im Treppenhaus oder über das Auswahlmenü weiter unten).

In erster Linie unterstützt der GWV solche Treffen, die für alle Mitglieder offen sind. Aber auch private Feiern sind möglich. Jedoch haben die reinen Mitgliedertreffen Vorrang.

Sobald Sie einen Termin für Ihr Nachbarschaftstreffen festgelegt haben, erkundigen Sie sich bitte bei Ihrem Ansprechpartner des GWV, ob das von Ihnen benötigte Equipment an diesem Tag verfügbar ist. Nachbarschaften, die ein Fest veranstalten wollen, müssen auch einen Ansprechpartner benennen, der die Verantwortung übernimmt und dann mit GWV-Betriebshandwerker Ralf Grund die Ausgabe der Bierzeltgarnituren absprechen kann.

Finden Sie hier Ihren Ansprechpartner:

 


Gästewohnung

Wenn die Kinder oder Verwandte zu Familienfeiern anreisen, ist oftmals in der eigenen Wohnung nicht ausreichend Platz vorhanden. Hier hilft die Gästewohnung des GWV, die sich zentral in der Kronenstraße 24 befindet.

Sie ist liebevoll komplett eingerichtet, auch mit eigener Küche, und bietet Platz für maximal vier Personen.

Aber auch Mitglieder anderer Genossenschaften, die Bochum und das Revier entdecken wollen, sind in der Gästewohnung willkommen. Zentral und zugleich ruhig gelegen, ist sie eine ideale Ausgangsstation, um etwa das Bochumer Schauspielhaus oder das „Bermuda3eck“ zu entdecken.

Hier erfahren Sie mehr zur Gästewohnung.

Ihr Ansprechpartner

Romina Merder


Telefon: 0234 9 35 61 - 15
Fax: 0234 9 35 61 - 50
E-Mail: gaestewohnung@gwv-bochum.de

Mietermagazin - Fensterplatz

Seit April 2019 gibt der GWV ein eigenes Mietermagazin heraus, in dem wichtige Mitteilungen der Genossenschaft übermittelt werden. Unser Magazin „Fensterplatz“ berichtet und informiert über die Aktivitäten des GWV, über

dessen Wohnungsbestand, die dort lebenden Mitglieder und deren Nachbarschaften. Unsere Zeitung erscheint zweimal jährlich.


Gemeinschaftsräume

Nachbarschaft braucht Raum – um sich zu entfalten, um zusammen zu halten. Gemeinschaftsräume machen Genossenschaft auch außerhalb der eigenen vier Wände erlebbar.

Die Gemeinschaftsräume des GWV bieten den Nachbarn die Möglichkeit, in eigener Regie Treffen und Veranstaltungen zu organisieren. In Kooperation mit sozialen Trägern werden aber auch ergänzende Angebote gemacht.

Die Genossenschaft möchte mit den Räumen Orte der Begegnung schaffen und die Nachbarschaften stärken. Kommen Sie doch einfach mal dazu!

Auch für private Feiern können die Räumlichkeiten genutzt werden. Abgesehen von den Kosten der Reinigung ist die Nutzung der Räume kostenlos.

Die GWV-Gemeinschaftsräume sowie Ihre Ansprechpartner finden Sie hier:

 

Im Hagenacker 19

Ihr Ansprechpartner

Martin Joseph

Telefon: 0234 9 35 61 - 36
Fax: 0234 9 35 61 - 50
E-Mail: joseph@gwv-bochum.de

Düppelstraße 25

Ihr Ansprechpartner

Anna Weizel

Telefon: 0234 9 35 61 - 38
Fax: 0234 9 35 61 - 50
E-Mail: weizel@gwv-bochum.de

Dr.-Moritz-David-Straße 3

Ihr Ansprechpartner

Aleksandar Veselinovic

Telefon: 0234 9 35 61 - 41
Fax: 0234 9 35 61 - 50
E-Mail: veselinovic@gwv-bochum.de

Lewackerhof 8

Ihr Ansprechpartner

Michael Gill

Telefon: 0234 9 35 61 - 34
Fax: 0234 9 35 61 - 50
E-Mail: gill@gwv-bochum.de

Melschedeweg 22a

Ihr Ansprechpartner

Aleksandar Veselinovic

Telefon: 0234 9 35 61 - 41
Fax: 0234 9 35 61 - 50
E-Mail: veselinovic@gwv-bochum.de

Vierhausstraße 21

Ihr Ansprechpartner

Anna Weizel

Telefon: 0234 9 35 61 - 38
Fax: 0234 9 35 61 - 50
E-Mail: weizel@gwv-bochum.de

Müllentsorgung

Mülltrennung und Geld sparen

Umfassende Informationen über die Müllentsorgung und Wertstoffsammlung erhalten Sie hier:

Homepage des USB-Bochum

Abholtermine Mülltonnen

Sperrmüll und städtische Abfallsäcke

Wertstoff- bzw. Recyclinghöfe

Bochumer Haushalte, die ihren Abfall in die Papiertonne, die Biotonne, die Gelbe Recyclingtonne und die graue Restmülltonne sortieren, müssen weniger Gebühren bezahlen. Das dürfte allgemein bekannt sein. Denn wenn die graue Tonne entlastet wird, fallen weniger Müllgebühren an.

Wenn jedoch nicht richtig getrennt wird, kann es sein, dass größere Tonnen angeschafft werden müssen. Dadurch fallen höhere Gebühren an, die alle Nachbarn im Haus mittragen müssen.

Denn oftmals ist gar nicht ein höheres Müllaufkommen, sondern allein die falsche Sortierung schuld an höheren Kosten.

Würde beispielsweise Papier in die Papiertonne kommen, entlastet das die graue Tonne und - kostet nichts. Denn alle blauen Papiertonnen sind kostenlos (im Teilservice, also wenn sie selbst an die Grundstücksgrenze gestellt werden).

Was gehört in welche Tonne?

Papiertonne

Verpackungen mit dem Grünen Punkt aus
Papier/Pappe, z.B. Cornflakes-  und Waschmittelkartons
Zeitungen/Zeitschriften
Prospekte und Kataloge
Pappe und Kartonage
Papierverpackungen
Briefe und Briefumschläge
Schulhefte
EDV Papier, Notizblöcke usw.

Biotonne

KÜCHENABFÄLLE:
Obst, Gemüse, Salatreste,
Schalen von Zitrusfrüchten und Bananen,
Kaffeefilter, Kaffeesatz, Teebeutel, Teeblätter
Eierschalen
Brotreste

GARTENABFÄLLE:
Rasenschnitt, Moos
Fallobst
zerkleinerte kleine Zweige, Pflanzenreste

Gelbe Wertstofftonne

Dosen, Verschlüsse, Deckel
Aluschalen, Alufolien
Getränkekartons, Milchtüten (Tetra Pak)
Spül- u. Reinigungsbehälter
Joghurt-, Pudding- u. Sahnebecher
Margarinebecher
Verpackungsstyropor u. -folien
leere Farbeimer

Restmülltonne

Staubsaugerbeutel, Fegereste
Hygieneartikel (Watte, Windeln, Binden)
Putzlappen und Schwämme, Fensterleder
Aktenordner,
Zigarettenkippen
Einwegfeuerzeuge
Katzenstreu, Vogelsand
Tapetenreste
Kerzenreste
Gummi, Fahrradschläuche

Und noch eine wichtige Bitte: Wenn Sie Kinder haben und diese an der Entsorgung des Abfalls beteiligen, machen Sie ihnen bitte auch klar, dass sie den Beutel mit den Wertstoffen in die richtige Tonne einwerfen.

Sonst wäre ja alles Sammeln vergebens gewesen...

Sperrmüll

Wenn Sie Ihre Wohnung, den Dachboden oder den Keller aufräumen und von überflüssigen Gegenständen befreien, schaffen Sie nicht nur Platz. Gerade im Bereich des Dachbodens und des Kellers entfernen Sie somit auch gefährliche Brandlasten, die Ihr Leben und das Ihrer Nachbarn gefährden können. (siehe Brandlasten)

Wenn Sie Sperrmüll haben und einen Abholtermin vereinbaren möchten, finden Sie hier alle Informationen und Ansprechpartner:

Sperrmüll und städtische Abfallsäcke

Brandlasten

Wenn die Feuerwehr, die Rettungssanitäter oder der Notarzt ins Stolpern kommen – kann das Ihr Leben kosten.

Der nasse Regenschirm, der zum Trocknen vor der Wohnungstüre steht, die schmutzigen Joggingschuhe auf der Fußmatte oder der Müllbeutel, der beim nächsten Gang mit nach unten genommen werden soll – alles das sind lebensgefährliche Stolperfallen, die auf keinen Fall ins Treppenhaus oder auf Laubengänge gehören.

Auch Schuhschränke und sogar Bilder im Treppenhaus können zu gefährlichen Hindernissen werden, wenn sich Feuerwehrleute durch ein verqualmtes Treppenhaus zum Rettungsort vorarbeiten müssen.

Oder stellen Sie sich den Rettungsdienst vor, der mit seiner Trage und dem Herzinfarkt-Patienten darauf auf dem Weg nach unten ins Straucheln kommt…

Besser nicht! Aber es kann jeden von uns jederzeit treffen!

Also, halten Sie bitte Treppenhaus, Kellergänge und Laubengänge frei von solchen und anderen Hindernissen. Der GWV ist verpflichtet, die Freiheit der Rettungswege zu gewährleisten und muss dies durchsetzen.

Auch Dachböden und Keller dürfen nicht mit Gegenständen vollgestellt sein, die einem Feuer schnelle Nahrung bieten und Schlimmes noch weiter beschleunigen können. Deshalb gilt: Dachböden sind, wenn dafür vorgesehen, nur zum Wäschetrocknen gedacht. Hier darf NICHTS gelagert werden.

Sollte das der Fall sein, rufen Sie bitte umgehend den Sperrmüll an und lassen Ihre Gegenstände fachmännisch entsorgen.

Im Keller ist zu beachten, dass beispielsweise Gasflaschen oder andere explosive oder brennbare Behälter hier nichts zu suchen haben.

Sperrmüll und städtische Abfallsäcke


Wohnberechtigungsschein

Wohnungen, die mit öffentlichen Mitteln (Bund, Länder, Gemeinden und ähnliches) gefördert wurden, dürfen nur Wohnungssuchenden zum Gebrauch überlassen werden, die bestimmte Voraussetzungen erfüllen. Das Ergebnis der Prüfung ist die Erteilung beziehungsweise Versagung eines Wohnberechtigungsscheines.

Wie Sie einen Wohnberechtigungsschein (kurz WBS) erhalten und was Sie beachten müssen, erfahren Sie hier: Wohnberechtigungsschein beantragen.


Wohngeld

Haben Sie ein Recht auf Wohngeld?

Zum 1. Januar 2020 tritt das sogenannte "Wohngeldstärkungsgesetz" in Kraft. Doch was diese Wohngeldreform konkret bedeutet und wer davon betroffen ist, wissen viele Mieterinnen und Mieter nicht. Deshalb möchten wir Ihnen dabei helfen, festzustellen, ob Sie wohngeldberechtigt sind und haben hierzu einige hilfreiche Fakten und Informationen für Sie zusammengefasst. Dies soll Ihnen, den Mieterinnen und Mietern, beim Antrag auf Wohngeld als Hilfestellung dienen.

Was ist Wohngeld?

Menschen, die sich aus eigener Kraft am Wohnungsmarkt keinen angemessenen Wohnraum leisten können, erhalten zu den Mietkosten einen staatlichen Zuschuss, der angemessenes und familiengerechtes Wohnen sichern soll. Diesen Zuschuss nennt man Wohngeld.

Letztlich ist das Wohngeld ein – wenn auch geringer – Ausgleich für viele staatliche Regelungen, die das Wohnen verteuert haben und dazu führen, dass ein angemessener Wohnraum für

manche Bürgerinnen und Bürger nicht mehr finanzierbar ist. Wohnen wurde vom Staat als Grundbedürfnis jedes Menschen anerkannt und wird daher unterstützt. Auf das Wohngeld

haben Sie, wenn Sie die Berechtigungsvoraussetzungen erfüllen, ein Recht und sollten dieses auch in Anspruch nehmen.

Nicht zu verwechseln ist das Wohngeld mit den sogenannten Kosten der Unterkunft. Diese sind Bestandteil der Grundsicherung im Rahmen der Sozialhilfe. Auch Eigentümer können für selbst genutzten Wohnraum – als Zuschuss zur Belastung – Wohngeld erhalten.

Wer kann Wohngeld beantragen?

Wohngeldberechtigt sind alle Personen, die zur Miete wohnen und deren monatliches Haushaltsgesamteinkommen unter einer bestimmten Einkommensgrenze liegt. Beispielsweise kann ein Einpersonenhaushalt in München mit 1.700 EUR Monatsverdienst (brutto) noch ein geringes Wohngeld beziehen. Bei alleinstehenden Rentnern sollte unabhängig vom Wohnort ein

Anspruch bei einer Rente ab 1.000 EUR geprüft werden.

Keinen Anspruch auf Wohngeld haben Bezieher von Sozialhilfe, Arbeitslosengeld II oder BAföG, da ihre Wohnkosten im Rahmen der Leistungen bereits berücksichtigt werden.

Wie berechnet sich das Wohngeld? 

Die Höhe des Wohngeldes richtet sich nach der Anzahl der Haushaltsmitglieder, der Miete – 

oder bei Eigentümern nach der Belastung – und dem Gesamteinkommen.

Als Haushaltsmitglieder zählen Ehepartner oder eingetragene Lebenspartner, Personen, die mit dem Wohngeldberechtigten zusammenleben oder bereit sind, Verantwortung füreinander zu tragen. Auch Verwandte in gerader Linie, wie Kinder, Pflegekinder und Pflegeeltern gehören dazu. Je mehr Personen im Haushalt leben, umso höher ist die Einkommensgrenze.    

Die Berechnung des Wohngeldes erfolgt anhand sogenannter Mietenstufen. Gemeinden und Kreise werden anhand der durchschnittlichen Miethöhe vor Ort in Mietenstufen von I bis VI eingeteilt. Das bedeutet, dass nicht unbedingt die Miete, die Sie tatsächlich zahlen, zählt, sondern festgelegte Höchstbeträge, die wiederum von den Mietenstufen abhängen.  

Bei Ihrem Gesamteinkommen zählt das Bruttoeinkommen. Von diesem Betrag werden abhängig von der Entrichtung von Steuern, Kranken- und Pflegeversicherungsbeiträge und Rentenversicherungsbeiträge abgezogen.

Im Internet stehen Ihnen kostenlose Wohngeldrechner zur Verfügung, anhand derer Sie grob einschätzen können, ob Ihnen Wohngeld zusteht. Entsprechende Wohngeldrechner finden Sie auf der Internetseite des Bundesministeriums des Inneren für Bau und Heimat (https://www.bmi.bund.de/DE/themen/bauen-wohnen/stadt-wohnen/wohnraumfoerderung/wohngeld/wohngeldrechner-2020-artikel.html) oder unter www.wohngeld.org.

Wo erhalte ich Wohngeld?

Das Wohngeld können Sie bei den Wohngeldbehörden der Gemeinde-, Stadt-, Amts- oder Kreisverwaltungen beantragen. Informieren Sie sich darüber, wer in Ihrer Gemeinde für das Wohngeld zuständig ist. Auf der Webseite der zuständigen Behörde erhalten Sie auch entsprechende Antragsformulare.

Ab wann und wie lange wird Wohngeld gewährt?

Wohngeld wird ab dem Monat, in dem der Antrag gestellt wurde, gewährt und in der Regel für 12 Monate bewilligt. Anschließend ist ein neuer Antrag erforderlich. Erhalten Sie bereits Wohngeld, so muss aufgrund der gesetzlichen Neuregelung grundsätzlich kein neuer Antrag gestellt werden. Allerdings gilt auch dies nur innerhalb des sogenannten Bewilligungszeitraums. Ist

dieser abgelaufen, muss ein erneuter Antrag gestellt werden.

Mit der Änderung beim Wohngeld sind erstmals seit 2016 Leistungserhöhungen von durchschnittlich 30 Prozent verbunden. Außerdem werden mehr Haushalte als vorher wohngeld-

berechtigt sein und etwa 180.000 Haushalte in Deutschland werden erstmals oder erneut einen Wohngeldanspruch haben. Für einen Zweipersonenhaushalt steigt das Wohngeld beispielsweise von 145 EUR auf 190 EUR im Monat. Die Wohngeldreform enthält folgende wesentliche Änderungen:

  • Das Wohngeld wird alle zwei Jahre an die aktuelle Miet- und Einkommensentwicklung angepasst.
  • Die Parameter der Wohngeldformel werden angepasst, um die Zahl der Wohngeld- empfängerinnen und -empfänger zu erhöhen und so die Reichweite des Wohngeldes zu vergrößern.
  • Die Mietenstufe VII wird eingeführt, um Haushalte in Gemeinden und Kreisen mit besonders hohem Mietenniveau gezielter bei den Wohnkosten zu entlasten.
  • Es gibt eine regional gestaffelte Anhebung der Miethöchstbeträge zur Anpassung an die regional differenzierte Mietenentwicklung.
  • Für pflegebedürftige oder behinderte Menschen gibt es künftig höhere Freibeträge.

Viele Menschen haben einen Anspruch auf Wohngeld – und wissen es nicht. Doch Wohngeld wird nur auf Antrag gezahlt. Ob Sie zu den Anspruchsberechtigten gehören, können Sie hier im Wohngeldrechner testen (ohne Gewähr). Dieser Online-Wohngeldrechner berechnet auf der Basis Ihrer Angaben unverbindlich, ob Sie zum Kreis derer gehören könnten, die Wohngeld bekommen würden. Ihre Daten werden nicht gespeichert.

Verlässliche Auskünfte erhalten Sie hier:

https://www.bochum.de/wohngeld

Durch die Novelle des Wohngeldgesetzes haben mehr Haushalte Anspruch auf diesen Zuschuss zu den Wohnkosten, der zu gleichen Teilen von Bund und Land getragen wird. So wird neben der Kaltmiete auch die Entwicklung der Kosten für Heizung und Warmwasser berücksichtigt.

Damit sollen die Wohnkosten für einkommensschwache Haushalte tragbar gestaltet werden. Ausgeschlossen sind Bezieher von Transferleistungen wie Sozialgeld, Grundsicherungsleistungen oder Arbeitslosengeld II, wenn diese Leistungen die Wohnkosten bereits berücksichtigen.

Anders herum könnte jedoch die Notwendigkeit der Transferleistungen entfallen, wenn stattdessen Wohngeld bezogen und dadurch die Hilfebedürftigkeit vermieden wird.

Antragsformulare können auch angefordert werden über das Ministerium für Bauen und Wohnen (MBWSV) unter

www.mbwsv.nrw.de

Gehen Sie hier unter Service, dann Downloads, Wohnen und Wohngeld.

Verschenken Sie keinen Cent. Auf Wohngeld besteht ein Rechtsanspruch, wenn Sie die Voraussetzungen erfüllen.

WIR WOHNEN NICHT, UM ZU WOHNEN,
SONDERN WIR WOHNEN, UM ZU LEBEN.
- Paul Johannes Tillich -