GWV feierte Abschluss der Modernisierung in der „Grummer Oase“

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Die Gemeinnützige Wohnungsverein zu Bochum eG (GWV eG) hat den erfolgreichen Abschluss der umfassenden Modernisierung ihrer Seniorensiedlung „Grummer Oase“ in der Vierhausstraße mit einem großen Mitgliederfest gefeiert. Zahlreiche Bewohnerinnen und Bewohner sowie Gäste aus Politik und Wohnungswirtschaft kamen zusammen, um das Ergebnis des rund zweijährigen Projekts gemeinsam zu würdigen.

Unter den Ehrengästen waren Daniel Sieveke, Staatssekretär im Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Digitalisierung des Landes Nordrhein-Westfalen, sowie Alexander Rychter, Verbandsdirektor des Verbands der Wohnungs- und Immobilienwirtschaft Rheinland Westfalen (VdW RW), die Grußworte an die Anwesenden richteten.

Bei heißen Speisen vom Grillbuffet und kühlen Getränken entstand eine lebendige und emotionale Atmosphäre mitten in der Siedlung. „Modernisierungen können in der Umsetzungsphase für die Bewohnerinnen und Bewohner herausfordernd sein. Deshalb möchten wir heute Danke sagen und gemeinsam mit unseren Mitgliedern auf das Ergebnis anstoßen“, betonten die GWV-Vorstände Christian Knibbe, Micha Heimbucher und Michael Meyer in ihrer Ansprache.

„Modern, inklusiv und barrierefrei – so zeigt sich öffentlich geförderter Wohnraum in Nordrhein-Westfalen. Heute feiern wir mehr als die Modernisierung der ‚Grummer Oase‘ – heute feiern wir, mehr Lebensqualität, mehr Komfort, mehr Energieeffizienz und ein starkes Miteinander im Quartier. Gefördert mit rund 8 Millionen Euro aus der öffentlichen Wohnraumförderung ist die ‚Grummer Oase‘ ein gutes Beispiel dafür, dass barrierefreies Wohnen mehr als nur Komfort bedeutet – es ist ein Schlüssel für Selbstbestimmung, Würde und gesellschaftliche Teilhabe“, sagte Daniel Sieveke, Staatssekretär im Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Digitalisierung des Landes Nordrhein-Westfalen.

„Die ‚Grummer Oase‘ steht beispielhaft für die gelungene, energetische und generationsgerechte Transformation des Wohnungsbestands. Solche Projekte zeigen, wie sozialorientierte Wohnungsunternehmen aktiv zur Zukunftsfähigkeit unserer Städte beitragen“, lobte VdW-Verbandsdirektor Alexander Rychter das Ergebnis.

Rund zwei Jahre dauerte die Modernisierung der Anlage in der Vierhausstraße mit ihren 85 Wohneinheiten und etwa 5.000 Quadratmetern Wohnfläche. Mit Unterstützung der öffentlichen Wohnraumförderung des Landes Nordrhein-Westfalen investierte die GWV eG rund acht Millionen Euro in die umfassende Aufwertung des Bestands.

Im Mittelpunkt der Maßnahmen stand die energetische Modernisierung: Fassade, Dach und Kellerdecke wurden gedämmt. Die bisherige Gasheizung wurde durch ein modernes Wärmepumpensystem ersetzt, das an besonders kalten Tagen durch einen Gasheizkessel unterstützt wird. Die Energiebedarfsberechnung weist eine rechnerische Reduzierung des Primärenergiebedarfs um mehr als 85 % gegenüber dem Ausgangszustand vor der Modernisierung aus. Der verbleibende Primärenergiebedarf liegt damit rechnerisch bei weniger als 15 % des ursprünglichen Bedarfs. Darüber hinaus ergibt sich eine theoretische CO₂-Einsparung von rund 242 Tonnen pro Jahr.

Ziel war eine deutliche Reduzierung des Energieverbrauchs bei gleichzeitiger Verbesserung des Wohnkomforts für die Bewohnerinnen und Bewohner. Und so wurden auch die Außenanlagen umfangreich neugestaltet: Strandkörbe zum Verweilen, neue Aufenthaltsbereiche bis hin zu einem Unterflur-Müllsystem sowie ansprechend gepflasterte Zuwegungen tragen zu einer deutlich erhöhten Aufenthaltsqualität bei. Eine Besonderheit im Hinblick auf die Bewohnerschaft ist der umfassende Abbau von Barrieren mit dem Ergebnis, dass alle Wohnungen stufenlos erreichbar sind.

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