Kategorie: Allgemein

Fenster- und Balkonsingen in Wohnquartieren des GWV

Mit Gesang gegen den Corona-Blues – Musiker Nils Engelkamp überrascht seine Mitmenschen gerne mit bekannten Songs aus allen Jahrzehnten. Bereits im ersten Lockdown hatte der Sozialpädagoge im Innenhof der Wohnanlage Christstraße/Hugo-Schulz-Straße des Gemeinnützigen Wohnungsvereins zu Bochum (GWV) mit seiner Akustikgitarre, einer Lautsprecherbox und Mikrofon musiziert.

Nun ist die Aktion „Fenster- und Rudelsingen“ in die zweite Runde gegangen und das zur großen Freude der Anwohner. Die Resonanz über die fröhlichen Songs war sehr erfreulich. Viele Bewohner stellten sich im GWV-Quartier Eiberger Straße in Dahlhausen auf ihre Balkone und an die Fenster oder machten es sich mit gebührendem Abstand im Innenhof auf einer Decke bequem.

Das Projekt wird durch den Bochum-Fonds gefördert. Die Stadt Bochum möchte mit dem Bochum-Fonds gemeinnützige Projekte in Bochum finanziell unterstützen. Dafür stellt sie jährlich ein Budget von 372.000 Euro (1 Euro pro Einwohner*in) zur Verfügung. Weitere Infos unter www.bochum-fonds.de. „Eine schöne Aktion, die sich gerade auf Spielplätzen oder Innenhöfen mit großen Häuserfronten und einer guten Akustik anbietet und den Menschen zu Corona-Zeiten damit eine kleine Freude bereitet“, erklären Christian Knibbe und Micha Heimbucher, Vorstände der größten Wohnungsbaugenossenschaft Bochums. Daher sei man gerne als offizieller Partner bei der Aktion dabei, die bis Ende September 2021 geplant ist und insgesamt 10 Konzerte in 6 GWV-Quartieren umfasst. Die coronakonformen Hofkonzerte dauern jeweils eine dreiviertel Stunde; Start ist immer um 18 Uhr.

„Ich hoffe, es wird weiterhin stimmungsmäßig so gut angenommen, wie jetzt bei den ersten Konzerten und im letzten Jahr. Ich bin mir sicher, dass viele mitsingen werden. Auf dem Programm stehen auf jeden Fall Lieder, die jeder kennt“, erklärt der Familienvater Nils Engelkamp. Mit seiner Band „reiten schwimmen lesen“ tritt der Hobby-Musiker übrigens regelmäßig mit selbst geschriebenen Liedern zu typischen Ruhrpott-Themen im Ruhrgebiet auf.

Ansprechpartner:
GWV Gemeinnütziger Wohnungsverein zu Bochum eG
Am Hülsenbusch 56, 44803 Bochum

Christian Knibbe
0234 93561-12
knibbe@gwv-bochum.de

Nils Engelkamp
oespel@yahoo.de
reiten-schwimmen-lesen.de

Bochum blüht und summt

Eine kleine und überaus sinnvolle Überraschung fanden die Mitglieder des Gemeinnützigen Wohnungsverein zu Bochum eG in den Aushangkästen ihrer Treppenhäuser vor. Im Rahmen des Bochumer Projektes „Bochum blüht und summt“ verschenkte Bochums größte Genossenschaft Tütchen mit Wildblumensamen, „damit wir zu mehr Wildblumenwiesen und einem besseren Ökosystem in unserer Stadt beitragen können“, hieß es in einem Appell an die Mitglieder.

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Neue FENSTERPLATZ-AUSGABE erschienen

Die fünfte Ausgabe des GWV-Mitgliedermagazins FENSTERPLATZ ist in diesen Tagen erschienen. Darin gibt’s wieder viele Themen aus unserer Genossenschaft, beispielsweise:

  • Elektro-Lastenräder: Das Pilotprojekt von GWV und Bogestra.
  • Mobilität – einmal weiter gedacht.
  • Abriss in der Wasserstraße für einen Neubau und ein neues Konzept.
  • Neue Wohnqualität im Neubau Vierhausstraße.
  • Umfangreiche Sanierungen, wichtige Investitionen in den Bestand.
  • Singen, statt Corona-Frust. Eine Neuauflage der Corona-Konzerte.
  • Ehrenamt für die GWV-Spielplätze: Wer macht mit?
  • Herzlich willkommen: Zwei neue Mitarbeiterinnen im Team des GWV.
  • Versorgung mit Wohnraum – wie funktioniert das beim GWV?
  • Die „zeit.Räume“ wollen die GWV-Mitglieder zusammen bringen.
  • Besonderes Zusammensein im WIR-Eck Wielandstraße 108.
  • Vorreiter GWV: Zusammenarbeit mit dem ASB beim Hausnotruf.
  • Betriebskostenabrechnung kommt Ende Juli.
  • Ihr Treppenhaus als „Visitenkarte“: So geht’s mit der „Flurwoche“.
  • … und etliche weitere Themen aus dem GWV.

Das Magazin können Sie hier herunterladen.

Neue E-Lastenräder erobern Bochum – GWV und BOGESTRA starten durch

Bequem, kostengünstig und komfortabel durchstarten können nun nicht nur Wohnungsnutzer*innen des Gemeinnützigen Wohnungsvereins zu Bochum eG (GWV) mit neuen E-Lastenrädern zum Mieten, die ab sofort an mehreren Standorten in den Wohnquartieren der Genossenschaft zu finden sind. Nutzen können die Lastenräder alle Anwohner, nicht nur Mitglieder des GWV. Jedoch gibt es für diese einige Vergünstigungen.

Angeboten werden die E-Lastenräder von den Partnern BOGESTRA (Bochum- Gelsenkirchener Straßenbahnen Aktiengesellschaft), dem GWV, mit rd. 3000 Wohnungen Bochums größte Wohnungsbaugenossenschaft und sigo. Die Räder verfügen mit der geräumigen Transportbox vor dem Lenker über genügend Platz, um Großeinkäufe zu transportieren oder Kinder aus der Kita abzuholen. Die Box kann mit bis zu 60 Kilogramm beladen werden.

Zu finden sind die ersten E-Lastenräder der BOGESTRA in den Wohnquartieren Lewackerhof (Linden), Christstraße (Ehrenfeld), Im Hagenacker (Hiltrop) sowie in Kürze in der Wielandstraße (Stadtpark) und Danziger Straße (Ehrenfeld). Die Errichtung weiterer Stationen können sich die Partner vorstellen. „Für die BOGESTRA ist dieses Angebot eine zeitgemäße Ergänzung zum ÖPNV und deshalb so spannend für uns“, erklärt Jens Biebrich, Projektleiter der BOGESTRA. „Die meisten Wege starten und enden an der Wohnungstür, insofern steht für uns das Thema Mobilität immer auch mit dem Wohnen im Zusammenhang“, erklären die GWV-Vorstände Christian Knibbe und Micha Heimbucher. Sie sind überzeugt, dass das Projekt innovativ für die Quartiersentwicklung ist. „Das Fahrrad als Fortbewegungsmittel boomt, die E-Lastenräder sind ein Beitrag zur Beruhigung der Städte und zum Klimaschutz“, so die beiden.

Der GWV ist das erste Wohnungsunternehmen in Bochum, das reine E-Lastenradstationen dieser Art mit induktivem Ladesystem gemeinsam mit seinen Partnern an den Start bringt. Zudem handelt es sich bei dem Angebot, soweit bekannt, um das deutschlandweit größte zusammenhängende E-Lastenrad-Sharing. Der GWV ist dabei größter Partner der BOGESTRA. „Wir haben vor einiger Zeit schon beim Car-Sharing in Bochum eine Vorreiterrolle in Sachen Mobilitätsdienstleistungen eingenommen, das wollen wir nun auch im Bereich der E-Lastenräder. In vielen Quartieren haben wir einen extrem hohen Parkdruck. Die Projekte sollen die Idee unterstützen, vielleicht mal ein Auto abzuschaffen“, so Christian Knibbe weiter.

Die reinen Lastenradstationen sind immer mit zwei Rädern bestückt, die induktiv in der Station geladen werden. Gewartet werden die 2,50 m langen und rund 60 cm breiten Räder von der BOGESTRA, den kontaktlosen Kundensupport übernimmt sigo. Für die Station wird kein Starkstromanschluss, sondern lediglich ein 230 Volt-Anschluss benötigt.

Ausleihvorgang

Die Räder können mit Hilfe der sigo-App (Android | Apple) rund um die Uhr ausgeliehen werden. Bei der ersten Anmeldung wird zunächst eine einmalige Registrierungsgebühr von 9,90 € berechnet, die erste halbe Stunde kostet 1,50 €, jede weitere halbe Stunde 1,00 €. GWV-Mitglieder erhalten ein Gratis-Startguthaben und für sie entfällt die Registrierungsgebühr. „Der größte Vorteil für unsere Mitglieder liegt nicht im Preis, sondern darin, das Angebot buchstäblich vor der Tür zu haben“, so Christian Knibbe.
Die Räder werden per QR-Code über die App ent- und verriegelt. Nach Ende der Fahrt reicht es, das E-Lastenrad wieder in die Station zu stellen. Der Ausleihvorgang wird sofort beendet und der Ladevorgang gestartet.

Technik

Die E-Lastenräder sind eine Eigenentwicklung der Firma sigo und verfügen über modernste Technik, etwa kräftige 4-Kolben-Scheibenbremsen, eine stufenlose Enviolo-Nabenschaltung und einen wartungsarmen Riemenantrieb. Sattel- und Lenkerhöhe kann jeder Nutzer nach Wunsch einstellen. Sie beschleunigen dank leistungsstarkem E-Bike Motor auf bis zu 25 km/h. Der leistungsstarke Akku funktioniert bei jeder Witterung und Temperatur und sorgt dafür, dass, je nach Rahmenbedingungen, Strecken bis zu 50 Kilometer erreicht werden.

GWV will seniorenfreundliches Wohnen in Altenbochum bauen

Mitte März sind an der Wasserstraße 116 bis 118a gegenüber des Edeka-Marktes in Altenbochum die Abrissbagger angerückt. Ein großes Loch klafft bereits in der Häuserzeile, die ersten Wände sind gefallen. Der Gemeinnützige Wohnungsbauverein zu Bochum (GWV), mit rd. 3.000 Wohnungen Bochums größte Wohnungsbaugenossenschaft, plant dort neuen Wohnraum für ältere Menschen zu errichten. Die alten dreigeschossigen Objekte sind nicht mehr sinnvoll sanierungsfähig und werden nun komplett abgerissen. „Der Abriss schafft Platz für neue, barrierearme Wohnqualitäten, die auch durch eine aufwändige und kostenintensive Sanierung nicht hätten erreicht werden können“, so das GWV-Vorstandstrio Micha Heimbucher, Christian Knibbe und Michael Meyer.

Spatenstich soll in der zweiten Jahreshälfte erfolgen

Die drei Abrisshäuser aus dem Jahr 1935 umfassen rund 1200 Quadratmeter mit 24 Wohneinheiten. Die darin bisher wohnenden Mieter wurden bei ihrem Umzug vom GWV unterstützt und konnten überwiegend im Genossenschaftsbestand eine neue Wohnung finden. Der Abbruch der Gebäude wird laut GWV etwa zehn Wochen dauern. Danach folge die bei solchen Bauvorhaben übliche Untersuchung nach Kampfmitteln und Bergbauschäden. Das Bauantragsverfahren läuft noch, wobei die Bauvoranfrage zwischenzeitlich positiv beschieden wurde. So sei man optimistisch, dass der erste Spatenstich für das Neubauvorhaben in der zweiten Jahreshälfte planmäßig stattfinden könne, so der GWV. „Die geplante Neubaumaßnahme erfolgt nach dem KFW-55 Effizenzhaus-Standard, welcher die gesetzlichen Anforderungen an die Energieeinsparung übertrifft und soll frei finanziert werden“, erklärt Heimbucher. Ersten Planungen zufolge soll die Fertigstellung zum Sommer 2023 erfolgen. Die neuen, dann barrierearmen Wohnungen sind mit zwei bis drei Zimmern ausgestattet und werden voraussichtlich eine Größe zwischen 38 und 78 Quadratmetern haben.

Sehr gute Infrastruktur

Statt abgelegen auf der grünen Wiese, entstehe diese Wohnanlage ganz bewusst „mitten im Leben“, so der GWV. Und das eben in Altenbochum, einem quirligen Viertel mit kurzen Wegen und besonders praktisch für ältere Menschen. Direkt vor der Haustüre befinden sich neben dem Supermarkt ein Bäcker mit Café, ein Ärztehaus, eine Sparkasse und eine Apotheke sowie eine Bushaltestelle. „Auch die Balkone sind absichtlich zur Straße geplant, damit die Bewohner etwas zum Schauen haben und an dem bunten Treiben teilhaben können“, erklären die GWV-Vorstände.

Demenz-WG in Planung

Das Besondere an dem Bauvorhaben: Auch eine Demenz-WG soll dort ein Zuhause finden. Die genauen Details sind zurzeit noch in der Planung. „Die Demenz-WG als sozialer Baustein und besondere Wohnform des Projektes bietet demenziell erkrankten Menschen in Bochum eine gute Alternative zur stationären Pflegeeinrichtung“, sagt Christian Knibbe. Überdies ist beabsichtigt, gemeinsam mit dem WG-Betreiber ein Konzept zu erarbeiten, das allen Bewohnern des Neubaukomplexes „Wohnen mit Versorgungssicherheit“ bieten solle. Ziel dabei sei es den Menschen ein selbstbestimmtes Leben in den eigenen vier Wänden auf möglichst lange Zeit zu ermöglichen. Darauf hat der GWV in der Vergangenheit bereits reagiert und ähnliche Projekte für Senioren realisiert, wie z.B. in der Düppelstraße.

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WIR WOHNEN NICHT, UM ZU WOHNEN,
SONDERN WIR WOHNEN, UM ZU LEBEN.
- Paul Johannes Tillich -